Welcome (bei) CLUBHOUSE

(M)Ein Traum ist wahr geworden. Endlich.
Reden, zuhören, fragen, antworten, sabbeln, quatschen. Frei von der Leber weg.
Zu jeder Tag- und Nachtzeit. So lange ich will, mit wem ich will.
Über jedes erdenkliche Thema. Mit Freunden, Bekannten oder wildfremden Menschen. Ob zu zweit in einem Raum, als Vortragende/r vor einer Gruppe, oder interaktiv in einem Audio-Café.

Das Prinzip ist simpel:
App runterladen, anmelden, lauschen und losquatschen.

Voraussetzungen

Die Clubhouse-App läuft zunächst als Beta-Version und ist deshalb nur für iPhone-Besitzer nutzbar. An der Android-Version wird fieberhaft gearbeitet. Diese soll voraussichtlich Mitte April auf dem Markt sein.

Du musst von jemandem, der bereits Mitglied bei Clubhouse ist, eingeladen werden.
Diese Einladung bekommst du als Link per WhatsApp oder via Instagram-Messenger zugeschickt. Nur mit dieser Einladung kannst du dich auf Clubhouse registrieren.

Café, Kneipe oder Seminarraum?

Auf den ersten Blick wirkt die App überschaubar. Doch die Auswahl ist riesig und schon bald, beginnt für Neueinsteiger die Suche nach…
Zunächst gilt es, sich mit den Grundfunktionen der App vertraut zu machen.
„Wie eröffne ich meinen eigenen Raum?“
„Wo war noch mal der Button, mit dem man aus einem Raum rausgehen kann?“
„Was sind Follower?“
„Was sind Member?“
„Wo ist der Unterschied?“
„Wie kann ich einen eigenen Club gründen?“
Aktive, bzw. angekündigte Räume werden mit einem Titel und einer kurzen Beschreibung angezeigt, anhand derer man wählen kann, ob man reinhören will, oder nicht. So trifft man sich etwa im „Morgencafé“, bei „Moin Moin in Hamburg“, in der „St. Pauli-Kneipe“, im „Männertreff“ oder im „Räumchen“ wo interessante und z.T. sehr bekannte Stimmen durch die Sendung führen und so zum Unterhaltungswert beitragen. Tagsüber sind die Experten-Räume prall gefüllt. Man kann Fragen stellen und bekommt prompt die Antwort.
Wer will, geht nach Amerika und horcht dort in die Räume rein. Durch die Zeitverschiebung kann das sehr lustig werden, wenn man morgens in einem Raum landet, wo Gespräche stattfinden, die für gewöhnlich erst nach Mitternacht geführt werden 😉 .

Für Talker und Stalker

Wer die anfänglichen Hürden überwunden hat, kann sich dem Sog dieser Drop-in-Audio-App kaum noch entziehen. Clubhouse hat definitiv Suchtpotenzial und macht sich im Leben der Talker und Stalker als Zeitdieb breit. Schließlich gibt es so viel zu besprechen und zu belauschen.
Nicht selten ist bei vielen bereits nach kurzer Mitgliedschaft ein Stöhnen vernehmbar: „Ich war gestern Nacht noch bis um vier in so´nem Raum, da haben die über Penisgröße gesprochen und so…“ Die selben sind schon im Morgen-Café um 8:00 Uhr wieder anwesend – oder noch.

Hurra – Wir sind Radio

Bereits nach sechs Wochen am Start gibt es kaum noch ein Thema, über das nicht gesprochen wird. Von Psychologie über Küchenrezepte, von Männertalk bis Kneipentreff, von Sport-Themen bis hin zu Diskussionen über Politik, Entertainment oder aktuelles Zeitgeschehen.
Wer sich zurechtfindet in dem ganzen Getummel zwischen Stimmen und Themen, findet bald seine Nische. Und das alles ganz gemütlich in gewohnter Umgebung. Zu Hause auf der Coach, im Home-Office oder im Auto. Alkohol ist nicht verboten, aber man sollte ab einem gewissen Zeitpunkt darauf verzichten, mitreden zu wollen.
Hurra – Wir sind Radio. Ohne Werbung!

Rasantes Wachstum – Prominente Mitglieder

Gestartet wurde die App in Amerika.
Clubhaus Deutschland gibt es seit Mitte Januar und zählt bereits über Hunderttausend Mitglieder, Tendenz steigend. Das junge Team um Ralf Leister (Gründer von Clubhouse Deutschland) wird nicht müde, die User verbal zu informieren und Anfängerfragen zu beantworten.
Die Soundqualität ist ziemlich angenehm fürs Ohr, was wohl auch am iPhone liegen dürfte, und für Normalos absolut ausreichend.
Hin und wieder tauchen prominente Stimmen auf, so beteiligte sich Thomas Gottschalk unlängst an einer offenen Diskussion zum Thema „Rassismus“. Die Moderatorin Tine Wittler (Einsatz in vier Wänden) beteiligt sich gern an den Talks und Otto Waalkes soll wohl auch auf Clubhouse unterwegs sein.

Goldgräberstimmung für Entwickler

An der Android-Version wird fieberhaft gearbeitet. Mitte / Ende April soll es so weit sein.
Instagram reagiert und arbeitet an einer Audio-Video-Live-Talk-Funktion.
Alternativ gibt es für Android-Nutzer seit drei Tagen die „Stereo-App“, die vor allem für Jüngere interessant sein dürfte und durch die Präsenz von Influenzern und YouTubern sowie die Aussicht auf monetäre Belohnungen vorangetrieben wird. Österreich hat ebenfalls eine Audio-App auf den Markt geworfen. Die Aussichten, mit interaktiven Formaten eine neue Einnahme-Quelle zu generieren sind gut bis sehr gut.

Liebevolle Betreuung

Die Admins werden einfach nicht müde, Newbies zu begrüßen und geduldig auf alle Fragen zum x-ten Mal zu antworten. Täglich werden mehrmals Räume aufgemacht, in denen es Infos über Anwendungen, Neuerungen, Pläne für die Zukunft und aktuelle Änderungen gibt. Das Konzept ist großartig und die Qualität der App wächst stetig mit der Zahl der Member.

Sich „hocharbeiten“

Wer neu ist, startet mit einem Zuckertütchen auf dem Profilbild, das nach sieben Tagen automatisch verschwindet. Diese Zeit muss ausreichen, sich in der App zurechtzufinden. Aber so lange das Tütchen zu sehen ist, erfährt man unter „Anfängerstatus“ besondere Zuwendung und Betreuung. Man wird angesprochen und ermuntert, auf die Bühne zu kommen, und das Wort zu ergreifen. Das muss so sein, denn wer schweigt, wird nie die Möglichkeit bekommen, einen eigenen Club zu eröffnen. Der eigene Club wiederum eröffnet neue Chancen: Eigene Themen, eigene Mitglieder, eigene Follower – mehr Reichweite.

Die Möglichkeit, sich zu vernetzen, gibt es mit den verlinkten Instagram- bzw. Twitter-Button. Im Profil gibt man seine Bio ein. Die Domain der eigenen Webseite kann zurzeit noch nicht verlinkt werden. Das wird sich bestimmt noch ändern.

Übrigens: Auch die Zahl Headhunter und Jobanbieter, die auf der Suche nach außergewöhnlichen Talenten sind, strömen auf die Plattform. Das Große Treffen findet morgens um 8:00 Uhr im Raum „Jobhouse“ statt. Hier geht was. Im Anschluss geht´s rüber in den Raum „Jobtipps“.

Spielregeln

Das, was den auditiven Aufenthalt auf dieser Plattform so angenehm macht, ist die Art und Weise, wie die User unter- und miteinander umgehen: Freundlich und respektvoll. Dankbarkeit wird bei Clubhouse gern gehört – Trolle und Speaker mit negativem Mindset haben schnell die gesamte Audienz gegen sich bzw. werden aus den Räumen verbannt. Wer auf die Bühne geholt werden möchte, klickt den „Handhebe-Button“. Die Moderatoren begrüßen den neu hinzugekommenen Talkgast und bitten ihn, sich kurz vorzustelle. Wenn einer spricht, muten die anderen das Mikro. Wer darauf antworten will, macht sich bemerkbar, indem er den Mikrofon-Button mehrfach blinken lässt. Man kann natürlich dazwischengrätschen, doch dann entsteht schnell Unruhe im Raum. Beifall wird ebenfalls auf diese Weise bekundet.

Fazit

In Corona-Zeiten ist Clubhouse die rettende Lösung für alle, die allein und schweigend im Lockdown sitzen. Aber auch für Speaker, Coaches, Dozenten, Berater, Job- oder Ratsuchende ist dieses Format eine echte Bereicherung.
Hier kann man seine Hörerschaft direkt ansprechen und überzeugen – geht direkt ins Ohr. Ob die Botschaft im Kopf der Hörer bleibt, hängt von der Kreativität der Speaker ab, denn auch hier gilt: Sei anders! Bei der Fülle von Audio-Informationen sollte man sich da schon ein paar Gedanken machen. Wer sich breit aufstellt, etwa mit einem Team, das aus Moderatoren und Admins besteht, kommt sicher schneller an sein Ziel.
Auf Clubhouse werden Pläne geschmiedet und Kontakte gemacht.
Es wird zusammen beraten, präsentiert, gelacht, diskutiert, sinniert, philosophiert, gefachsimpelt, geweint und getröstet, all das, was einem auch im echten Leben gut tut, weil es eben nur mit echter Stimme funzt.
Und mit einem Schlag wird, zumindest mir, der Blick auf Facebook, mein täglicher Begleiter seit 11 Jahren, ziemlich fad. Außer dem Messenger, über mir den Kontakt zu den weltweit verteilten Freunden, ermöglicht, mutiert diese Plattform in Windeseile zu StudieVZ. Boring, oder besser gesagt: Tot. Schluss mit geshopten Fotos, mit dummen Sprüchen anonymer Irrer und Verschwörer, Schluss mit Toxis und der Blenderei – die reine Wahrheit erfährst du auf Clubhouse. Denn die Stimmen sind echt. Lügen werden schnell entlarvt. Die Antwort auf alles erfolgt prompt.

App-laus, App-laus

+ Austauschen, Meinungen teilen, reden und zuhören, egal wann, egal was – jeder findet seinen Raum.
+ Schnell ud direkt
– Zeitdieb sondergleichen mit hohem Suchtpotential

Alles Liebe
CUE4YOU
11.03.2020

Veröffentlicht von CUE-for-YOU 2©2©

CUE-for-YOU 2©2© sounds good "VOICE your BUSINESS" "Die Macht der STIMME" "ONLINE-Live Coaching

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